Adler Apotheke

Geschichte

Im Jahre 1912 erhielt Apotheker Fritz Hisserich die Königlich-preussische Personalkonzession für eine Apotheke in Köln-Nippes.
Die Adler-Apotheke wurde im Eckhaus Gocher Straße 1/Kempener Straße eröffnet und im Stil der Zeit (später Jugendstil) ausgeschmückt. Nach dem Tode des Apothekengründers verwaltete sein Sohn Anton Hisserich die Apotheke. 1938 erhielt Apotheker Clemens Beichler (Großvater des jetzigen Apothekenleiters) die Apotheke zugeteilt, welcher die Apotheke weiter ausbaute (Teeversand, Eigenspezialitäten). In der schlimmsten Nacht von Nippes, vom 8. zum 9. Juli 1943, wurde auch die Adler-Apotheke getroffen und durch eine Luftmine total zerstört.

Im benachbarten Hotel "Thüringer Hof" starben in dieser Nacht 41 Menschen, beide Gebäude waren auf Jahre unbewohnbar. Eine provisorische Unterkunft fand die Apotheke in einem ehemaligen Kolonialwarenladen in der Merheimer Straße 149 a.

In den Jahren 1946 und 1947 errichtete Clemens Beichler die Adler-Apotheke im Zentrum von Nippes am Wilhelmplatz neu.
1953 übernahm nach dem Tode von Clemens Beichler seine Tochter Ingeborg die Adler-Apotheke am Wilhelmplatz.
1969 wurde die Apotheke im Stil der Siebziger Jahre umgebaut und erweitert, ab dem Jahre 1974 wurde erste EDV eingesetzt.
1981 pachtete Apotheker Reinhard Mertlich für 6 Jahre die Apotheke. Seit dem 1. Januar 1987 führt Apotheker Dr. Helmut Beichler die Adler-Apotheke am Wilhelmplatz und setzt die Familientradition nun in 3. Generation fort. Seit dem Umbau 1993 und 1994 hat die Apotheke nun ihr jetziges äußeres und inneres Aussehen.